Vatertag 2017: Warum heute der wichtigste Feiertag des Jahres ist #isso

Am Donnerstag ist Christi Himmelfahrt, bei vielen in der Region aber besser bekannt als „Vatertag“. Und den sollte man gebührend feiern, findet zuminderst unser Autor Christoph Käfer. 

Liebe Väter und die, die es einmal werden wollen,

vergesst Weihnachten, Ostern und Pfingsten! Der wichtigste Feiertag des Jahres ist heute – Vatertag! Einmal im Jahr dürfen wir uns endlich mal wieder so richtig als Mann fühlen und mit Bier und Bollerwagen bewaffnet durch die Natur ziehen.


Hemmungen über Bord werfen

Wann sonst stehen wir freiwillig morgens Früh auf, um uns zum Frühstück den ersten Kurzen zu gönnen? Wann sonst dürfen wir sämtliche Benimmregeln und Hemmungen über Bord werfen und lautstark lallend mit Sombrero auf dem Kopf in Schlangenlinien durch die Gegend ziehen, während aus dem Subwoofer die Ballermann-Playlist dröhnt?

Jahrelanger Vatertags-Verweigerer

Zugegeben, ich habe dieser liebevoll zelebrierten Tradition jahrelang überhaupt nichts abgewinnen können und mich lieber über den freien Tag gefreut oder mich sogar freiwillig (!) zum Arbeiten gemeldet. Bis 2014. Damals, wenige Wochen bevor wir Fußball-Weltmeister wurden, weihten mich meine Kumpels in ihre Vatertags-Rituale ein. Spätestens nach dem vierten Bier, also gegen 10.30 Uhr, war ich vom Vatertags-Fieber infiziert, grölte lautstark bei Songs der Backstreet Boys mit und feierte meinen Wandel vom Vatertags-Verweigerer zum Schnaps-Schlucker.

Vatertag ist nur einmal im Jahr

Liebe Männer, heute ist unser Tag, Vatertag!
Wie gern wäre ich jetzt bei euch, Jungs! Mit einer Hand am Bollerwagen, mit der anderen an der Flasche statt mit beiden an der Tastatur in der Redaktion. In diesem Sinne: Prost!