Verein kümmert sich um historischen Dampfeisbrecher „Wal“

Bis 1990 hat der Eisbrecher „Wal“ auf dem Nord-Ostsee-Kanal seinen Dienst verrichtet – angetrieben von einer gigantischen Dampfmaschine. Ihren Ruhestand verbringt die alte Dame seit knapp 30 Jahren in Bremerhaven. 

220 Unterstützer

Dass die „Wal“ in der Seestadt eine neue Heimat gefunden hat, verdankt sie ihren langjährigen Unterstützern. Zwei von ihnen heißen Ingo Daul und Werner Gerlach. Sie gehören zu den rund 220 Mitgliedern der Schiffahrts-Compagnie. Der Verein kümmert sich nicht nur um die „Wal“, sondern auch um die Hafenarzt-Barkasse „Quarantäne“.

Dampfmaschine ist unkaputtbar

Die Technik der „Wal“ ist für jeden einzelnen von ihnen überwältigend. Seitdem das Schiff 1938 in Stettin vom Stapel lief, wird es mit Dampf angetrieben. Um ihn herzustellen, wurde bis 1964 noch Kohle verfeuert. Seither bringt Öl das Wasser in den zwei Kesseln auf Temperatur. Der entstehende Dampf drückt auf drei Kolben, wodurch nacheinander drei Zylinder in Bewegung gesetzt werden. Unkaputtbar bis heute.

Wohin die „Wal“ demnächst fährt, und wie viele Gäste mitgenommen werden, lest Ihr am Sonntag, 10.3.19, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.