Bremerhavener Studenten sollen 17-Meter-Pottwal verpacken

Wie verpackt man eigentlich einen Wal? Dieser ungewöhnlichen Frage gingen Studenten der Hochschule Bremerhaven nach, denn das Deutsche Schiffahrtsmuseum (DSM) veranstaltete einen Wettbewerb zu dem Thema. Grund: Das Pottwalskelett des Museums muss während des anhaltenden Umbaus vor Stößen, Staub und Feuchtigkeit geschützt werden.

Wal ist keine Europalette

Die Transportwesen/Logistik-Studenten Tim Schröder, Ole Rösch und Olga Dubkova stellten im DSM Verpackungskonzepte für das Skelett vor. „Im Logistikbereich sind die Abmaße üblicherweise normiert. Ein 17 Meter langes Skelett, dessen Durchmesser sich verändert ist schon was anderes als eine Europalette“, sagt Schröder.

Skelett könnte schimmeln

Normalerweise herrschen in dem Ausstellungsraum um die 20 Grad Celsius mit einer Luftfeuchtigkeit von 50 Prozent. „Für die Baumaßnahme stehen Außentüren offen, das sorgt für Klimaschwankungen“, erklärt Annika Opitz: „Die Knochen können porös werden oder durch zu viel Feuchtigkeit anfangen zu schimmeln.“ Das soll verhindert werden.