Erster Bremerhaven-Putz ködert zig Müllfischer zum Neuen Hafen

Glasscherben, Plastikmüll, kiloweise Zigarettenkippen: das ist die Bilanz des ersten Bremerhavener Hafenputzes am Samstag. Rund 65 Akteure, darunter Anwohner und Skipper an der Sportboot-Marina, waren vier Stunden lang als „Müllfischer“ am und im Neuen und Alten Hafen unterwegs.

An den Kajen und im Hafenbecken unterwegs

Mit Netzen, Haken, Kübeln sind sie an der West- und Ost-Kaje und auf dem Wasser ausgerückt. Denn, so betont Rüdiger Magowski, Hafenmeister der Marina „Im Jaich“: „Obwohl die Stadt die Kajen immer reinigt, landet auch viel Mist aus den Kaiserhäfen hier bei uns.“

Margret Petri, Ulrike Frimmel und Susanne Kalweit rücken mit Netzen aus, die Kajen von verstecktem Unrat zu befreien. Foto Ulrich

Skipper sind entsetzt

Zu Saisonbeginn haben ihn viele Skipper angesprochen. „Sie ärgerten sich über viel Müll um die Stege.“ So entstand die Idee, einen Putztag zu organisieren und die Bürger aufzurufen, mitzumachen.

Rüdiger Magowski hat zum ersten Bremerhaven-Putz am und im Neuen Hafen aufgerufen. Und die nötige Ausrüstung dafür organisiert. Entsorgungsbetriebe, Klimastadtbüro, die Umweltorganisation Sea Sheperd und etliche Sponsoren haben die gute Sache unterstützt. Foto Ulrich

Auch Tang voll Müll

Und so rückten zig Anwohner und Skipper an. Mit im Boot waren auch das Klimastadt-Büro und die Meeresschutz-Organisation Sea-Sheperd. Außerdem sammelten die freiwilligen Umweltaktivisten 30 Kilo Seetang auf.

Was sich in dem grünen Gestrüpp alles fand, lest ihr am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG.