Vodafone erklärt quicklebendige Rentnerin für tot

Ingrid Robohm ist mit den Nerven am Ende. Noch tief sitzt der Schock, angeblich tot zu sein. Denn ihre Telefongesellschaft Vodafone hatte ihr aus diesem Grund den Anschluss still gelegt. Kaum war der makabere Irrtum um eine Sterbeurkunde geklärt, passiert der nächste Fehler: Wieder soll sie angeblich gekündigt haben.

Erst überfallen, dann angeblich tot

An Ostern ist die 75-Jährige brutal auf der Straße überfallen und beraubt worden. Kaum zurück aus dem Krankenhaus, ist ihre Leitung tot. Und am Tag darauf erfährt sie bei Vodafone, dort liege ihre Sterbeurkunde vor.

Daten sind falsch gespeichert worden

Nach vielen Telefonaten ihrer Tochter mit dem Telefonanbieter stellt sich heraus, dass die Daten der Seniorin verwechselt und falsch gespeichert worden seien. Vodafone verspricht eine schriftliche Richtigstellung. Die kommt aber nie.

Statt Entschuldigung kommt die nächste Kündigung

Daraufhin fordert die Tochter eine schriftliche Erklärung, Entschuldigung für den Schreck und  Aufklärung der Panne. Statt dessen kommt ein Brief – mit einer Bestätigung, dass sie ihren Anschluss gekündigt habe. Und zwar für nächstes Jahr, 2017.  Die schockierte alte Dame wendet sich daraufhin um Hilfe an die NORDSEE-ZEITUNG. Und die kann die Pannenserie aufklären.

Vodafone klärt nach Gespräch mit der NORDSEE-ZEITUNG alles auf

Nun bekomme die Seniorin alles schriftlich, sichert Unternehmenssprecher Volker Petendorf zu: „Es hatte einen Zahlendreher mit der Sterbeurkunde eines anderen Kunden gegeben. Uns tut das alles sehr, sehr leid.“ Ingrid Robohm erhält auch als Schadensersatz eine Gutschrift über zwei Monatsgebühren.