Krötenzaun und Ameisenhaufen: So sieht die Arbeit eines Bufdis aus

Mal schneidet sie Obstbäume, mal vergräbt sie Eimer an Amphibienschutzzäunen: Der Arbeitsalltag von Ann-Christin Neue aus Bremerhaven ist vielfältig. Die 22-Jährige ist eine „Bufdine“. Seit rund zehn Monaten leistet sie ihren Dienst als Bundesfreiwillige im Umweltschutzamt. Jetzt sucht die Behörde Verstärkung.

Kontrolle im Naturschutzgebiet

Was genau macht ein Bufdi denn so? „Man fährt zum Beispiel mit Kollegen in die Landschaftsschutzgebiete der Stadt“, berichtet sie. Dies sind die Rohrniederung in Wulsdorf und der Bereich Surheide/ Ahnthammsmoor im Südosten der Stadt. Auch das Naturschutzgebiet Luneplate werde regelmäßig inspiziert.

Ameisen müssen umziehen

„In der vergangenen Woche waren wir gerade in der Rohrniederung“, erzählt Neue. Es hätten unter anderem die Schilder zur Anleinpflicht für Hunde kontrolliert werden müssen. In Surheide habe man hingegen einige Zeit zuvor rund um die Baggerkuhle die Obstbäume beschnitten. Auch mit Tieren haben Bufdis es zu tun. So wird regelmäßig ein Amphibienschutzzaun betreut. Auch ein Ameisenhaufen wurde schon umgesetzt, der eine Sitzbank komplett unter sich begraben hatte.

Was ein Bufdi verdient, und wie viele Stunden er arbeiten muss, lest Ihr am 26. Mai im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.