Thünen-Institut in Bremerhaven: Erste Mitarbeiter ziehen in Neubau

Eine Vorhut ist schon im neuen Thünen-Gebäude in Bremerhaven. Im Fischereihafen werden künftig die Institute für Seefischerei und für Fischereiökologie arbeiten.

Bis Anfang Juni ziehen 150 Mitarbeiter ein

Die knapp 150 Mitarbeiter sind bisher in Hamburg und auf verschiedene Außenstandorte verteilt. Bis Anfang Juni 2018 werden sie nach und nach ihr neues, modernes Domizil an der Herwigstraße im Fischereihafen beziehen. Dort laufen noch die letzten Arbeiten.

Zwölf Mitarbeiter sind schon da

Zwölf Mitarbeiter aus dem Institut für Seefischerei sind schon da, dazu eine technische Assistentin aus dem Institut für Fischereiökologie. Sie bekommt bald Verstärkung, weil die Kollegen aus Cuxhaven bis Ende des Monats ihre Büros und Labore in Bremerhaven beziehen sollen.

Expedition wird vorbereitet

Die ersten wissenschaftlichen Arbeiten, die sich mit dem Computer machen lassen, laufen schon. Ansonsten helfen die Mitarbeiter, Labore und Büros weiter einzurichten. Sie sind Ansprechpartner vor Ort. Einige bereiten Expeditionen mit dem Forschungsschiff „Walther Herwig III“ vor.

Alle unter einem Dach

Die Thünen-Mitarbeiter freuen sich, künftig unter einem Dach zu sein. Dank des Neubaus würden sie bessere Arbeitsmöglichkeiten vorfinden. Unter anderem beobachten sie Bestände von Meerestieren, liefern wichtige Daten für das Festlegen von Fischfangquoten und untersuchen die Auswirkungen des Klimawandels.

Ursel Kikker

Ursel Kikker

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Ursel Kikker hat bei der Nordsee-Zeitung volontiert. Danach wechselte sie zur Kreiszeitung Wesermarsch und absolvierte ein paar Jahre später ein Biologie-Studium an der Universität Oldenburg. Seit 1995 berichtet sie wieder aus Bremerhaven. Ihr Schwerpunkt sind Wissenschaftsthemen.