Warum Bremerhaven eine „Stadt für alle“ werden will

Wie barrierefrei ist Bremerhaven? Vor fünf Jahren hat die Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung einstimmig entschieden, die großen Ziele der Vereinten Nationen zur Behindertenrechtskonvention in einen städtischen Plan umzuwandeln. Seither wird versucht, die Stadt behindertenfreundlicher zu machen. 

Jeder fünfte profitiert

Rund 20.700 Menschen leben in Bremerhaven mit einer Behinderung. Da aber auch Ältere, Pflegebedürftige, Gäste oder schlicht Menschen mit Kinderwagen von Barrierefreiheit profitieren, wird der Anteil der Profiteure auf 23.500 geschätzt: Das ist jeder fünfte Bürger.

Sport ist Vorreiter

Das Amt für Menschen mit Behinderung hat die größten Erfolge in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt. Seit 2016 kümmert sich Maleike Schubert beim Magistrat mit den Bremerhavener Sportvereinen um das Thema inklusiver Sport  – und Bremerhaven ist unter 40 Bewerbern als eine von zehn Modellregionen für inklusiven Sport ausgewählt worden.

Rampe am Deich

Die frisch eröffnete Rampe am Deich, die barrierefreien Strandzugang ermöglicht, ist ein weiterer Erfolg.

Was ein Kran im Hafen und ein Stadtmodell aus Bronze mit Barrierefreiheit zu tun haben, und welche Projekte in diesem Jahr starten, lest ihr am Freitag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", aufgewachsen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.