Wird aus der „Nordsee“ jetzt ein europaweiter Konzern?

Wie geht es weiter mit der Zentrale der Fischrestaurant-Kette „Nordsee“ in Bremerhaven? Zu den genauen Überlegungen will sich die Geschäftsführung weiterhin nicht äußern. Zusammen mit dem Betriebsrat und dem Wirtschaftsausschuss will sie die Standorte in Düsseldorf und Bremerhaven untersuchen und bewerten. 

„Nordsee“ muss jünger werden

Vorübergehender Geschäftsführer von „Nordsee“ ist der Italiener Alessandro Preda. Er soll für den Schweizer Finanzinvestor Kharis Capital aus der „Nordsee“ einen der größten Restaurantkonzerne Europas machen. Damit dies gelingt, muss die „Nordsee“ aber jünger werden: „Heute muss alles instagramtauglich sein“, sagte Preda dem Manager-Magazin in einem Interview.

Ausweitung schwierig

Zudem sollen für „Nordsee“-Filialen Franchise-Verträge vergeben werden. Weitere Filialen seien in Belgien und Frankreich geplant. Die Idee, die „Nordsee“ international aufzustellen, ist nicht neu. Nachdem der frühere Großbäcker Kamps die „Nordsee“ 2005 übernahm, hatte er Filialen in Dubai, auf Mallorca und in der Türkei aufgemacht. Sie hielten sich nicht lange. Im arabischen Raum entstanden nie mehr als zwei Filialen.

Woher das Geld für den Restaurantkonzern kommen soll, und welche weiteren Pläne Preda verfolgt, lest ihr am Mittwoch in der Nordsee-Zeitung und im Manager-Magazin.

Thorsten Brockmann

Thorsten Brockmann

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Thorsten Brockmann ist in Bremerhaven seit seiner Geburt zuhause. In der Bremerhaven-Redaktion der NORDSEE-ZEITUNG arbeitet er seit 1989, zu seinen Themenschwerpunkten gehören die Kreuzfahrtbranche, Wirtschaftsthemen und die Polizeiberichterstattung.