Wohngeldstelle in Bremerhaven ist heillos überlastet

Über 800 Anträge stapeln sich unbearbeitet in der Bremerhavener Wohngeldstelle. Die Mitarbeiter haben eine sogenannte Überlastungsanzeige gestellt. Grund dafür sind Erkrankungen und daraus resultierender Personalmangel. 

Drei von acht Sachbearbeiter

Langzeiterkrankung, Ausfälle, Urlaub: Die Personalsituation war in der Wohngeldstelle Ende August so angespannt, dass nur noch drei von acht Sachbearbeitern vor Ort waren und sie eine Überlastungsanzeige gestellt haben. Für die Antragsteller bedeutet das Bearbeitungszeiten von sechs bis acht Wochen.

Wohngeldstelle muss schließen

Um den Bearbeitungsstau abzuarbeiten, hat Sozialdezernentin Claudia Schilling (SPD) beschlossen, die Wohngeldstelle ab dem 17. September für mindestens zwei Wochen für den Publikumsverkehr zu schließen. Unterlagen, die per Post eingereicht werden, können dennoch bearbeitet werden. Auch eine weitere Stelle hat der Sozialausschuss beschlossen.

Laura Bohlmann-Drammeh

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Nach dem Studium der Journalistik und der "Modern Indian Studies" in Bremen, Göttingen und Indien, hat Laura Bohlmann-Drammeh in Bremen volontiert. Jetzt unterstützt sie die Nordsee-Zeitung in der Stadtredaktion und freut sich, wieder in der alten Heimat zu sein. Aufgewachsen ist sie nämlich in Cuxhaven.