Zoff an Bremerhavens Kinokasse: Streit um Filmfreigabe

Hitzige Diskussionen mit Eltern an der Kinokasse sind für die Mitarbeiter Alltag – auch in Bremerhaven. Der Grund: Viele Eltern wissen nicht, dass die meisten Altersbeschränkungen („FSK“) verbindlich sind – auch wenn die Eltern die Kinder begleiten.

Das Gesetz geht vor

Denn das Gesetz gibt vor: Fünfjährige dürfen nicht nicht in einen Film ab sechs Jahren. Und 15 -Jährige nicht in einen in einen ab 16 Jahren. Dass an der Kinokasse immer mehr diskutiert und teilweise richtig gestritten wird, daran ist eine Änderung aus dem Jahr 2003 Schuld: Da hat der Gesetzgeber entschieden: Bei Filmen ab zwölf Jahren dürfen Eltern entscheiden, ob ihr Kind, wenn es sechs Jahre und älter ist, in elterlicher Begleitung den Film sehen darf. Das gilt aber nicht für die Altersbeschränkungen 6, 16 und 18.

Tipps für Eltern

Ein Ratgeber, wie Eltern geeignete Filme erkennen, welche Regeln für mitgebrachte Kumpels, für Großeltern und Tanten als Begleitung gelten, lesen Sie am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", haben die aus Goslar und Ostpreußen stammenden Eltern sie großgezogen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.