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„Zolli“ in Bremerhaven-Lehe soll Wasseranschluss bekommen

Die Hitze der vergangenen Wochen hat die Pflanzen auf dem grünen Zollinlandsplatz in Bremerhaven austrocknen lassen. Jetzt scheint Rettung für die „Zolli“-Pflanzen und ihre ehrenamtlichen Betreuer in Sicht: In vier bis fünf Wochen soll die „Zolli“-Initiative zur Bewässerung  einen verschlossenen Gartenanschluss und Schläuche bekommen.

Wasseranschluss und Biotoilette

Damit kann das Team den Platz auch in Dürrephasen wässern, wenn kein Regenwasser im Auffang-Tank ist. Zudem habe das zuständige Stadtplanungsamt signalisiert, dass wahrscheinlich auch eine so genannte Biotoilette im ehemaligen Sportheim-Gebäude aufgebaut werden kann. „Es freut mich, wenn die Ehrenamtlichen in die Lage versetzt werden, die Pflege zu übernehmen“, erklärt der fürs Gartenbauamt zuständige Stadtrat Maurice Müller (Grüne).

Nach Zeitungsbericht aktiv geworden

Nachdem die Nordsee-Zeitung über die Probleme der Initiative berichtete, hatte SPD-Fraktionschef Sönke Allers sich vor Ort ein Bild gemacht. Da die Gruppe so bescheidene Wünsche geäußert hat „sollten wir schauen, wie wir da hilfreich unter die Arme greifen können“, sagt Allers.

„Finanzierung muss stehen“

Mit dem Wasseranschluss sei aber es nicht getan, die Finanzierung müsse langfristig stehen. „Wenn wir das vom Gartenbauamt alles mitmachen würden, würde es teurer für die Stadt werden“, so Müller.

Maike Wessolowski

Maike Wessolowski

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In Remscheid, der "Seestadt auf dem Berge", haben die aus Goslar und Ostpreußen stammenden Eltern sie großgezogen. Nach beruflicher und privater Wanderschaft durch Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen hat sie in der Seestadt Bremerhaven festgemacht. Dort, wo schon der Opa am liebsten Schiffe geguckt hat, will sie Menschen und ihre spannende Geschichten entdecken.