Anzeige

Zu wenig Sonne, zu warm, zu nass: So war das Wetter 2017 in Bremerhaven

Das ist doch kein richtiger Sommer und auch kein richtiger Winter mehr – Klagen wie diese hört man immer wieder. Und tatsächlich: Im vergangenen Jahr war das Wetter wirklich durcheinander. Winter und Frühling zu warm, Sommer und Herbst mit weniger Sonnenschein als normal. 

Weniger Sonne als normal

Der Schein trügt also nicht: Der Sommer 2017 hat nichts getaugt. Zumindest hat die Sonne im Juli, August und September deutlich weniger geschienen als normal. Allein der Juni konnte mit ordentlich Sonne punkten: Mit 215,6 Stunden war es in keinem anderen Monat so sonnig. Auch der heißeste Tag des Jahres war im Juni: 29,5 Grad waren es am 19. Juni.

Fast 29 Liter pro Quadratmeter

Und der Sommermonat hält noch einen Wetterrekord im letzten Jahr: An keinem Tag hat es so sehr geregnet wie am 30. Juni. 28,81 Liter sind am ganzen Tag auf einen Quadratmeter gefallen. 2016 stürmte es zwei Mal außerdem ordentlich: Herwart und Xavier im Oktober.

Hier berichtete Nord24 auch:

21 Grad im März

Doch während die meiste Zeit zu wünschen übrig ließ, konnte der Frühling 2017 mit warmen Wetter punkten. Während das Thermometer in Bremerhaven im Februar nicht über 11,9 Grad stieg, waren es am 31. März ganze 21,4 Grad. Zum Vergleich: Im Folgemonat April lag die Höchsttemperatur nur bei 19 Grad.

Keine Sonne im Dezember

Ein weiterer Wetterrekord im Jahr 2017: In keinem Monat schien die Sonne so selten wie im Dezember. Gerade einmal 16,4 Stunden waren es im gesamten Monat. Das ist gerade einmal eine halbe Stunde pro Tag. Lässt sich nur hoffen, dass es im neuen Jahr wieder heller wird.

Stefanie Jürgensen

Stefanie Jürgensen

zeige alle Beiträge

Stefanie Jürgensen kommt aus Schleswig-Holstein. Sie hat Öffentlichkeitsarbeit in Kiel und Norwegen studiert. Seit September 2016 volontiert sie bei der NORDSEE-ZEITUNG und absolviert den dualen Masterstudiengang "Journalismus und Medienwirtschaft" an der Fachhochschule Kiel.