Zusammenfassung: Das war der Dienstag im nord24-Land

Das Feuer in der Turnhalle der Fichteschule hat die Stadt heute auf Trab gehalten. Die Rauchsäule war sogar auf der anderen Weserseite zu sehen. Die Einsatzkräfte waren gegen 12.30 Uhr alarmiert worden. Sie waren bis in den Nachmittag mit dem Brand beschäftigt. Wegen der akuten Einsturzgefahr der Turnhalle konnten die Beamten nicht in das Innere der Turnhalle. Sie löschten von der Seite und vor allem von oben. Auch eine Trafostation wurde stark beschädigt, deshalb waren rund 100 umliegende Anwohner bis gegen 18 Uhr ohne Strom. (Zum Artikel)

Noch ein Spieler für die Eisbären

Die Eisbären Bremerhaven sind auf den großen Positionen komplett. Der Basketball-Bundesligist hat den 2,06 Meter großen US-Amerikaner Evan Smotrycz verpflichtet. (Zum Artikel)

Open Ship bei den Seenotrettern

Am Wochenende laden die Seenotretter in Bremerhaven zum Open Ship ein. Die Crew der „Hermann Rudolf Meyer“ zeigen den Besuchern dann, welche Aufgaben sie haben. (Zum Artikel)

Oldenburg: Mike Mansholt ist tot

Bei einer auf Malta gefundenen Leiche handelt es sich nach Angaben von Verwandten um einen seit einer Woche vermissten 17-Jährigen aus Oldenburg. Der Junge sei „in der Nähe der Dingli-Klippen auf Malta tot aufgefunden worden“, hieß es am Dienstag auf einer Facebook-Seite, die die Familie für die Suche eingerichtet hatte. Am Dienstagmorgen hatten Helfer in einer Felsspalte der Dingli-Klippen an der Südküste der Insel eine Leiche und ein Fahrrad gefunden, wie die Polizei auf Malta mitteilte. Mike Mansholt aus Oldenburg war im Urlaub auf Malta. Zuletzt war er am 18. Juli in seinem Hotel in Sliema an der Nordostküste gesehen worden. Als er am vergangenen Freitag seinen Rückflug nicht wie geplant antrat, erfuhren die Behörden von seinem Verschwinden. (Zum Artikel)

Goslar: Säugling in einer Plastiktüte gefunden

Heute Morgen wurde nach Angaben der Polizei ein Säugling in einer Plastiktüte im Bereich des Busbahnhofes in Goslar lebend aufgefunden. Der Säugling wurde medizinisch versorgt. Das Jugendamt ist informiert und hat die notwendigen Schritte zur Unterbringung des Säuglings umgehend eingeleitet. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Berlin: Patient erschießt Arzt

Bei einer Schießerei sind am Dienstagmittag im Berliner Benjamin-Franklin-Klinikum zwei Menschen getötet worden. Vermutlich ein 72-jähriger Patient habe in der Kiefer- und Gesichtschirurgie im Stadtteil Lichterfelde auf einen Arzt geschossen, teilte ein Sprecher der Charité mit. Anschließend habe er sich nach bisherigem Kenntnisstand selbst getötet. Wenig später starb der angeschossene Arzt bei einer intensivmedizinischen Behandlung. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gab es nicht, wie die Polizei am Nachmittag mitteilte.

Höchststrafe für Kindermörder Silvio S.

Der Kindermörder Silvio S. ist zur Höchststrafe verurteilt worden. Das Landgericht Potsdam verhängte heute lebenslange Haft und stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine Freilassung des 33-Jährigen später erschwert. Für das Gericht steht fest, dass der Brandenburger die kleinen Jungen Elias und Mohamed umbrachte. An den Angeklagten gewandt sagte der Vorsitzende Richter: „Sie haben sie entführt, der Freiheit beraubt, sexuell missbraucht und in der Absicht getötet, ihre Taten zu verdecken.“ Der Missbrauch sei besonders rücksichtslos gewesen. Der Richter sprach in der dreistündigen Urteilsbegründung von „unbegreiflichen“ Straftaten.

Frankreich: Anschlag auf Kirche – Angreifer berufen sich auf IS

Keine zwei Wochen nach dem Blutbad von Nizza hat ein tödlicher Anschlag auf eine Kirche Frankreich aufs Neue erschüttert. Zwei Angreifer drangen am Vormittag in eine katholische Kirche in der Nähe von Rouen ein und nahmen fünf Geiseln. Sie töteten einen 84 Jahre alten Priester und verletzten einen weiteren Menschen schwer. Sie hätten sich auf die Terrormiliz Islamischer Staat berufen, sagte Präsident François Hollande. Die mutmaßlichen Täter wurden von der Polizei erschossen. (Zum Artikel)

Lili Maffiotte

Lili Maffiotte

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Lili Maffiotte, Spanierin mit kompliziertem Namen, aber ohne Spanischkenntnisse, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland. Seit 23 Jahren bei der NORDSEE-ZEITUNG - als gelernte Fotografin von der Bildredaktion über ein Volontariat in die Lokalredaktion mit Zwischenstationen in der Sportredaktion. Seit Oktober 2015 in der Online-Redaktion für die Social-Media-Kanäle zuständig.