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Deichbrand bereitet sich auf Umzug vor

Das zwölfte Deichbrand-Festival am Seeflughafen in Wanhöden ist Geschichte. Urlaub haben die Veranstalter deswegen aber noch lange nicht. Gut eine Woche lang dauern die Aufräumarbeiten auf dem Acker am Rande des 300-Seelen-Dorfes. Und danach wird wieder verhandelt.

Ab 2017 neues Infield beim Deichbrand geplant

Ab 2017 wollen die Veranstalter ihre Rock-City auf einem anderen Acker aufbauen. Immer noch in Wanhöden, allerdings ein paar hundert Meter weiter weg vom Gewerbegebiet am Seeflughafen. „Wir haben den Eindruck, dass wir uns in den nächsten Wochen mit der Gemeinde Wurster Nordseeküste einig werden“, sagt Geschäftsführer Marc Engelke. Ziel ist ein langfristiger Pachtvertrag über das neue Kerngelände. Bislang konnten die Veranstalter immer nur von Jahr zu Jahr planen.

60.000 Besucher im Visier

Auf dem neuen Gelände wäre auch Platz für mehr Besucher. 60 000 ist die Zahl, die die Veranstalter durchklingen lassen. Zumindest als Möglichkeit, um eine Top-Band wie Rammstein nach Wanhöden zu holen. „Allerdings bräuchten wir dann wohl eine noch größere Hauptbühne“, gibt Schneider zu bedenken. Außerdem würden die Berliner Rocker das Gesamtbudget stark belasten. „Zumindest würde sich der Anteil für alle anderen Bands durch solche Musiker enorm reduzieren.“ Träumen sei aber erlaubt, stellt Schneider ausdrücklich klar, auch von Rammstein.