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Autofahrer stirbt bei Zusammenprall mit dem Zug

Beim Zusammenstoß eines Zuges mit einem Auto auf einem unbeschrankten Bahnübergang in Cloppenburg ist der Fahrer des Wagens ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher berichtete, wurde das Auto des Mannes am Dienstagvormittag rund 300 Meter von dem Zug mitgerissen.

Straße und Bahnstrecke gesperrt

Die 67 Passagiere des Zuges, der 33 Jahre alte Lokführer und der 51 Jahre alte Zugbegleiter blieben unverletzt. Die Straße und die Bahnstrecke mussten zunächst gesperrt werden. In der jüngsten Zeit hatte es mehrere tödliche Unfälle an unbeschrankten Bahnübergängen in Niedersachsen gegeben.

Warnlicht oder Andreaskreuz

Unbeschrankte Bahnübergänge gibt es an wenig befahrenen Straßen und Schienenstrecken. Sie sind nur mit einem Warnlicht oder sogar nur mit einem Andreaskreuz gesichert. Von den 17 500 Bahnübergängen bei der Deutschen Bahn sind rund 40 Prozent unbeschrankt und ohne weitere Sicherung, 6 Prozent verfügen alleine über Warnlichter.

Frau stirbt mit ihren Kindern beim Unfall

In Niedersachsen kam es vor dem tödlichen Unfall am Dienstag erst Ende Dezember an einem unbeschrankten Bahnübergang im Kreis Nienburg zu einem ähnlichen Crash, als ein Zug einen Müllwagen erfasste und der 32 Jahre alte Fahrer des Müllwagens getötet wurde. Ende September starben bei Bremervörde eine Mutter und ihre zwei kleinen Kinder an einem Bahnübergang, der nur mit einem Andreaskreuz gesichert war.

 

Lili Maffiotte

Lili Maffiotte

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Lili Maffiotte, Spanierin mit kompliziertem Namen, aber ohne Spanischkenntnisse, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland. Seit 23 Jahren bei der NORDSEE-ZEITUNG - als gelernte Fotografin von der Bildredaktion über ein Volontariat in die Lokalredaktion mit Zwischenstationen in der Sportredaktion. Seit Oktober 2015 in der Online-Redaktion für die Social-Media-Kanäle zuständig.