Bei Oldenburg: Unfall mit sechs Verletzten auf A28

Bei einem Auffahrunfall auf der A28 bei Oldenburg sind sechs Menschen verletzt worden. Ein 55-Jähriger hatte an der Anschlussstelle Neuenkruge ein Stauende zu spät erkannt und war mit seinem Wagen trotz Vollbremsung auf ein stehendes Auto aufgefahren, wie die Polizei am Montag mitteilte. Das löste eine Kettenreaktion mit drei beteiligten Fahrzeugen aus, bei der am Sonntagabend insgesamt sechs Menschen verletzt wurden, darunter ein zwölfjähriges Mädchen.

Strafverfahren eingeleitet

Fast drei Stunden musste die Fahrbahn in Richtung Bremen vollgesperrt werden. In der Zeit wurden alle Autos an der Anschlussstelle Neuenkruge von der Autobahn abgeleitet. Gegen den 55-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Der geschätzte Gesamtschaden beträgt laut Polizei knapp 11.000 Euro. (lni)