Börteboote fahren von Helgoland nach Berlin

Zehn Börteboote aus Helgoland sind nach einer Woche Fahrt in Berlin angekommen. Grund ist eine ungewöhnliche Werbetour.

In Sichtweite des Reichstages

Nach der Fahrt über die Nordsee, die Elbe und mehrere Kanäle haben die zehn Börteboote aus Helgoland am Mittwoch Berlin erreicht. Dort machten sie am Vormittag am Spree-Ufer in Sichtweite des Reichstages fest, wie die Sprecherin der Kapitäne, Claudia Gröning, mitteilte.

Unesco Weltkulturerbe

Die Kapitäne wollten in der Hauptstadt für die Anerkennung ihrer schlichten, weißen Holzkähne als Unesco Weltkulturerbe werben. Die Anträge seien längst eingereicht, sagte Gröning.

Sicherheitsbedenken

Von den ehemals mehr als 20 Börtebooten sind nur noch elf im Einsatz. Obwohl nie etwas passiert sei, gab es zuletzt schwere Sicherheitsbedenken, sagte Helgolands Tourismusdirektor Lars Johannson. Als Neubau bekäme ein Börteboot daher keine Zulassung mehr. Für die Boote, die noch im Einsatz seien, gelte jedoch der Bestandsschutz. (dpa)