DGB-Untersuchung: Gefahr der Altersarmut steigt im Land Bremen

Die Gefahr, im Alter in die Armut abzurutschen, ist für Berufstätige in Niedersachsen nach Einschätzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) deutlich gestiegen. Auch im Land Bremen sieht der DGB für viele Rentner eine „hohe Armutsgefährdung“. 

Mehr als jeder Siebte gefährdet

Die entsprechende Quote in Niedersachsen sei zwischen 2008 und 2018 von 12,7 auf 16,3 Prozent gestiegen, berichtet der DGB mit Verweis auf eigene Erhebungen in seinem „Rentenreport“. Damit bestehe für mehr als jeden siebten Beschäftigten in Niedersachsen ein Armutsrisiko im Ruhestand.

Weniger als 1035 Euro

Im Land Bremen erhielten dem DGB zufolge von den Neurentnern 2018 drei Viertel der Frauen und 47 Prozent der Männer eine gesetzliche Rente von weniger als 1035 Euro – unterhalb dieser Summe gilt man als armutsgefährdet. (lni)

Warum gerade Frauen vom Armutsrisiko im Alter betroffen sind und welche Lösungen der DGB vorschlägt, lest ihr in Kürze auf norderlesen.de.