Lasertag beschäftigt den Jugendschutz

Immer mehr Städte und Gemeinden müssen sich mit dem aus den USA stammenden Phänomen Lasertag beschäftigen. Bundesweit wollen Betreiber neue Hallen eröffnen – im April auch in Bremerhaven. Bau- und gewerberechtlich werden die Anlagen als Sportstätten gesehen, über Altersgrenzen für Minderjährige entscheiden die örtlichen Jugendämter. Dabei kommen sie zu höchst unterschiedlichen Bewertungen.

In Hannover beschreibt man das Spiel als Version von „Räuber und Gendarm“

So kritisiert etwa das Landesjugendamt Rheinland-Pfalz, wesentliches Ziel des Spiels sei das Abschießen der menschlichen Gegner. Das Jugendamt Hannover sieht es als „eine moderne Form von Räuber und Gendarm“.

Lasertag ist besonders bei Geburtstagspartys gefragt

Die Teilnehmer bekommen waffenähnliche Zielgeräte und müssen mit ungefährlichem Infrarotlicht Punkte auf den Westen ihrer Gegner treffen. Besonders bei 10- bis 14-Jährigen Jungen ist Lasertag ein beliebtes Event für Geburtstagspartys – zum Leidwesen einiger Eltern.