Bundeswehr nimmt Schießübungen nach Moorbrand wieder auf

Auf dem Bundeswehr-Testgelände bei Meppen im Emsland soll nach dem wochenlangen Moorbrand vergangenen Jahres wieder geschossen werden.

Sturmgewehr wird getestet

Als Teil eines Testprogramms auf dem Waffenübungsgelände werde von Mittwoch an im Schießstand geübt, sagte der Sprecher der Wehrtechnischen Dienststelle 91, Michael Bertschik. Es sollten „dringend erforderliche Erprobungen“ fortgesetzt werden. So testet das Militär ein neues Sturmgewehr als Nachfolger für das Modell G36.

„Brandschutz gewährleistet“

Aber auch die Erprobung von großkalibrigeren Waffen soll von Mittwoch an wieder aufgenommen werden können, etwa der Test von Maschinenkanonen. Die Versuche dürften in Bereichen stattfinden, in denen es kein erhöhtes Brandrisiko gibt und wo der Brandschutz gewährleistet ist, sagte Bertschik.

Wochenlanger Moorbrand

Nach dem Moorbrand hatte die Bundeswehr den Testbetrieb im Herbst ausgesetzt. Wochenlang hatte ab September 2018 der Moorbrand gewütet. Der Brandgeruch war bis ins nord24-Land wahrnehmbar.  (dpa)