„MSC Zoe“: Das ist der aktuelle Stand bei der Containerbergung

Gut einen Monat nach der Havarie des Containerschiffes „MSC Zoe“ kommen die Bergungsarbeiten in der Nordsee gut voran.

Objekte sind verortet

Die Erforschung mit Sonargeräten vor der Emsmündung sowie nördlich der niederländischen Wattenmeerinsel Terschelling sind abgeschlossen. Alle Objekte auf dem Meeresboden seien verortet, teilte das niederländische Ministerium für Verkehr und Wasserwirtschaft in Den Haag auf Anfrage mit.

345 Container sind über Bord gegangen

Die „MSC Zoe“ hat in der Nordsee derweil weitaus mehr Container verloren, als bisher angenommen. Mindestens 345 Behälter seien Anfang Januar auf dem Weg nach Bremerhaven über Bord geschlagen worden, so das Ministerium in Den Haag. Bisher war die Rede von 291 Behältern, darunter zwei mit Gefahrgütern.

Keine Container in der Fahrrinne

In der Fahrrinne der Ems seien keine Container gefunden worden, sagte ein Behördensprecher im ostfriesischen Emden. (dpa)