Norddeutsche schicken Geschenke in den Knast

In den Ländern Bremen und Niedersachsen sammeln Hilfsorganisationen, um Häftlingen eine Freude zu Weihachten zu machen.

Tüten und Päkchen

Kaffee, Tee, Kekse und Schokolade im Wert von ein paar Euro – das ist im Grunde nicht viel. Doch den Menschen, die Weihnachten im Gefängnis verbringen müssen, bedeutet es eine Menge. Die Kirchen in Bremen und die christliche Straffälligenhilfe Schwarzes Kreuz in Celle sammeln in diesem Jahr deshalb wieder Tüten und Päckchen, die Bürger für Häftlinge packen.

„Kleine Zeichen der Hoffnung“

„Diese Pakete sind kleine Zeichen der Hoffnung“, sagt Schwarzes Kreuz-Geschäftsführer Otfried Junk. Die weihnachtlichen Spenden sollen an bedürftige Gefangene gehen, die sonst leer ausgehen würden. Im Gegensatz zu Bremen gibt es in den niedersächsischen Gefängnissen keine flächendeckenden Geschenkaktionen zu Weihnachten. Das Schwarze Kreuz lässt die Pakete in 32 Haftanstalten schicken.