Rocker-Prozess: Sex-Falle der Hells Angels für Mongol?

Im Zusammenhang mit der Misshandlung eines Mongols-Rockers in Hamburg hat am Montag ein Prozess vor dem Landgericht begonnen. Angeklagt sind fünf Männer und zwei Frauen. Der mutmaßliche Haupttäter soll nach Angaben eines Gerichtssprechers Verbindung zum rivalisierenden Rockerclub Hells Angels gehabt haben.

Mit sexuellen Versprechungen in eine Gartenlaube gelockt

Der 24-Jährige und sein 21-jähriger Bruder sowie ein 23-Jähriger sollen ihr Opfer in einer Gartenlaube mit einem Schlagring und einem Messer schwer verletzt haben. Die übrigen Angeklagten sollen bei dem Plan mitgewirkt haben, den Mongol in der Nacht zum 2. Januar 2015 mit sexuellen Versprechungen in die Laube zu locken.

Opfer wurde erst kurz zuvor in einem Taxi angeschossen

Der 26-Jährige war nur wenige Tage zuvor in einem Taxi an der Reeperbahn angeschossen worden, als er mit anderen Mongols vor einem Angriff, vermutlich von Hells Angels, flüchten wollte. (dpa)