Stromausfall: Große Verspätungen bei Metronom-Zügen

Ein Stromausfall im Metronom-Betriebswerk in Uelzen hat am Freitagmorgen für Verspätungen im norddeutschen Bahnverkehr gesorgt.

Züge müssen geschleppt werden

Weil der Strom der Oberleitung nach einem Kurzschluss ausgefallen war, konnten die Züge das Betriebswerk nicht selbstständig verlassen und mussten mit einer Diesellok geschleppt werden, teilte ein Metronom-Sprecher mit.

Vogel verursacht Kurzschluss

Verursacht hatte den Kurzschluss ein Vogel, so der Sprecher. Dieser saß auf der Oberleitung und konnte bei einem heranfahrenden Zug nicht mehr rechtzeitig wegzufliegen. Der Vogel überlebte den Zwischenfall nicht.

Bis zu 50 Minuten Verspätung

Die Folge des Kurzschlusses waren Verspätungen bis zu 50 Minuten. Betroffene Verbindungen waren der RE2 von Uelzen über Hannover nach Göttingen, der RE3 von Uelzen nach Lüneburg, die RB31 zwischen Lüneburg und Hamburg, der RE4 und die RB41 von Hamburg nach Bremen. Die Strecke Cuxhaven – Hamburg war nicht betroffen.

Verspätungen bis zum späten Vormittag

Gegen 11 Uhr – und damit rund anderthalb Stunden früher als angekündigt – konnte Metronom vermelden, dass alle Züge wieder planmäßig fahren.