Terrorverdächtige aus Türkei nach Hamburg abgeschoben

Die Türkei hat eine als „ausländische Terroristenkämpferin“ eingestufte Frau nach Deutschland abgeschoben. Eine Maschine mit der Verdächtigen an Bord landete am Mittwochabend auf dem Hamburger Flughafen, wie die Bundespolizei bestätigte.

Auch die Söhne der Frau waren an Bord

In dem aus Istanbul kommenden Flieger saßen neben der jungen Frau aus Norderstedt auch ihre beiden Söhne im Alter von zwei und vier Jahren. Das Innenministerium in Ankara hatte zuvor via Twitter über die Abschiebung von „ausländischen Terroristenkämpfern“ informiert.

Bundespolizisten holen die 29-Jährige aus dem Flieger

Die Hamburger Oberstaatsanwaltschaft bestätigte der „Bild“-Zeitung, dass die Frau gegen 22 Uhr verhaftet worden sei. Bundespolizisten hätten die 29-Jährige direkt aus dem Flieger geholt, berichtete das Blatt. Wie die dpa erfuhr, wird ihr die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zur Last gelegt. Die Frau soll aus dem Gefangenenlager Ain Issa in Syrien geflohen sein. (dpa)