Überraschende Wende: Wolf wird erstmal doch nicht abgeschossen

Der Leitrüde des Rodewalder Wolfsrudels im Landkreis Nienburg wird vorerst nicht getötet. Das Umweltministerium wolle erst eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Oldenburg abwarten, teilte das Ministerium am Freitag mit.

Klage von „Freundeskreis“

Der Eilantrag richte sich gegen den Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz als zuständige Behörde. Hintergrund sei, dass der „Freundeskreis freilebender Wölfe“ rechtlich gegen den geplanten Abschuss vorgehe, berichtete der NDR. Das Ministerium hatte den Rüden im Januar zum Abschuss freigegeben. Im April 2016 wurde bereits ein auch „Kurti“ genannter Wolf mit behördlicher Genehmigung erschossen.

Persönliche Anfeindungen

Am Freitag war zuvor bekannt geworden, dass der Wolfsberater im Kreis Nienburg aufgrund persönlicher Anfeindungen abberufen wird.