Wie durch ein Wunder: Mann wird von Zug überrollt – und überlebt

Riesengroßes Glück hat ein Mann gehabt, der am Dienstag im Bahnhof Lüneburg von einem einfahrenden Zug überrollt wurde. 

Mann stürzt vor Zug

Der 36 Jahre alte Lüneburger fiel um 15.25 Uhr im Bahnhof Lüneburg auf Gleis 3 vor einem einfahrenden Metronom ins Gleis und geriet unter den Zug. Der Metronom war auf der Fahrt von Uelzen nach Hamburg, als der Mann nach Augenzeugenberichten an der Bahnsteigkante taumelte und stürzte.

Nicht von Rädern überrollt

Der Lokführer betätigte daraufhin die Notbremse. Obwohl mit dem Schlimmsten zu rechnen war, bestätigten sich die Befürchtungen glücklicherweise nicht: Der Mann wurde nicht von den Rädern überrollt, sondern blieb im engen Spalt zwischen den Rädern und dem Bahnsteig liegen.

Bahnhof gesperrt

Erst als der Zug 27 Meter zurück rangiert wurde, konnte er gerettet werden. Bei dem Unfall zog sich der Mann lediglich Prellungen und Schürfwunden zu. Der Bahnhof Lüneburg wurde während des Einsatzes für rund 30 Minuten gesperrt. Die Feuerwehr war mit 35 Rettungskräften im Einsatz.

Kein Selbstmordversuch

Die Bundespolizeiinspektion Bremen führt die weiteren Ermittlungen. Die Personalien des Mannes und der eigentliche Grund des Unfalls sind laut Polizei noch nicht bekannt. Nach ersten Hinweisen könnte der Mann die weiße Sicherheitslinie missachtet haben, als er direkt an der Bahnsteigkante stand. Von einem Selbstmordversuch geht die Polizei nicht aus.