Die Eisbären bleiben im Tabellenkeller hängen

Die Eisbären Bremerhaven bleiben im Tabellenkeller der Basketball-Bundesliga hängen. Das Team von Trainer Sebastian Machowski verlor mit 77:85 (41:42) bei ratiopharm Ulm. Die Seestadt-Korbjäger konnten ihren Aufwärtstrend aus dem Bayern-Spiel nicht bestätigen. Bester Werfer der Gäste war Johnny Berhanemeskel mit 18 Punkten. Dem Kanadier glückten drei der seltenen Vier-Punkt-Spiele.

Eisbären sind zu Beginn nicht bei der Sache

Im ersten Viertel waren die Eisbären nicht ganz bei der Sache. Sie leisteten sich sechs Ballverluste und fingen sich vier Dreier in Folge von den Ulmern. Resulat einer nachlässigen Defensivarbeit war die 24:15-Führung der Gastgeber.

Breitlauchs Dreier bringt die Führung

Das änderte sich im zweiten Viertel. Die Seestadt-Korbjäger waren jetzt viel näher an den Gegenspielern dran und machten den Schwaben damit das Leben schwer. Das Machowski-Team kämpfte sich über die Defensive ins Spiel hinein. Adrian Breitlauch sorgte mit einem Dreier sogar für die 41:39-Führung. Doch zur Halbzeit hatte Ulm hauchdünn mit 42:41 die Nase vorne.

Ulmer kommen wacher aus der Kabine

Nach dem Seitenwechsel waren die Ulmer erneut die wachere Mannschaft. Mit einem 11:0-Lauf konnte sich der letztjährige Playoff-Halbfinalist absetzen. Der Vorsprung betrug zwischenzeitlich 14 Punkte (63:49). Den Bremerhavenern gelang in dieser Phase nicht viel.

Wurfquoten der Eisbären sind einfach zu schwach

Eine Aufholjagd konnten die Gäste nicht mehr starten. Dafür war ihre Trefferquote von außen und bei den Freiwürfen einfach zu schlecht. Unter dem Strich stand die sechste Niederlage im siebten Saisonspiel, die fünfte in Folge. Die Eisbären brauchen dringend ein Erfolgserlebnis. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Sonntag, 5. November, im Heimspiel gegen medi Bayreuth.

Dietmar Rose

Dietmar Rose

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Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.