Die Eisbären können einfach nicht in Ludwigsburg gewinnen

Die Eisbären Bremerhaven können einfach nicht in Ludwigsburg gewinnen. Auch im 14. Anlauf kassierte der Basketball-Bundesligist eine Niederlage bei den Schwaben. Das Team von Trainer Arne Woltmann unterlag mit 58:75 (22:38). Ein bärenstarkes drittes Viertel reichte nicht, um die schwarze Serie zu beenden. 

Eisbären ohne Brangers

Das Woltmann-Team trat ersatzgeschwächt die Reise nach Schwaben an. Jordan Brangers war in Bremerhaven geblieben. Der Shooting Guard hatte sich eine Erkältung eingefangen. Das war ein klarer Nachteil für die Gäste.

Dreier wollen nicht fallen

Dennoch fanden sie gut ins Spiel. Die Seestadt-Korbjäger führten nach vier Minuten mit 6:2. Danach drehten die Ludwigsburger auf. Mit einem 11:0-Lauf holten sie sich die Führung. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber bereits mit 16 Punkten vorne (38:22). Das hatte zwei Gründe. Die Eisbären blieben bei zehn Versuchen ohne Dreier. Und sie holten zu wenig Rebounds.

Warren leitet Aufholjagd ein

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Die Eisbären agierten jetzt aggressiver in der Verteidigung. Und auch offensiv lief es auf einmal. Angeführt von Chris Warren und Fabian Bleck starteten die Gäste eine starke Aufholjagd. Nach 30 Minuten war Ludwigsburgs Vorsprung aufgebraucht. Beim Stand von 51:51 durften die Eisbären wieder vom Auswärtssieg träumen.

Auftritt macht Mut

Die Reaktion der Riesen ließ aber nicht lange auf sich warten. Mit einem 8:0-Lauf zu Beginn des letzten Viertels zog das Team von Trainer John Patrick auf 59:51 davon. Von den Eisbären kam jetzt offensiv kaum noch was. Der Kräfteverschleiß war zu groß. Dennoch macht der Auftritt Mut für das Pokalspiel. Am Sonnabend sind die Telekom Baskets Bonn in der Stadthalle zu Gast (20.30 Uhr).

Dietmar Rose

Dietmar Rose

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Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.