Eisbären beenden ihre Negativserie beim Heimdebüt von Mai

Riesenjubel bei den Eisbären Bremerhaven.  Nach 16 Niederlagen in Folge feierte der Basketball-Bundesligist endlich wieder einen Sieg. 2031 Zuschauer sahen einen 76:74 (38:42)-Erfolg gegen Science City Jena bei Trainer Michael Mais Heimdebüt.

Bundestrainer zu Besuch bei den Eisbären

Das Spiel hatte einen prominenten Augenzeugen. Bundestrainer Henrik Rödl schaute sich das Kellerduell in der Stadthalle an. Der frühere BBL-Coach sah die Rückkehr von Jan Niklas Wimberg in den Kader. Dagegen fehlten bei Jena Ex-NBA-Profi Reggie Williams und Mauricio Marin.

Freiwürfe machen Unterschied für Jena

Die Eisbären lieferten beim Heimdebüt ihres dritten Trainers in dieser Saison eine engagierte Leistung ab. Doch die Lücken in der Verteidigung bleiben auch unter Mai groß. Die Gäste konnten oft nur durch Fouls gestoppt werden. Zur Halbzeit hatten die Thüringer zwölf Punkte an der Freiwurflinie erzielt. Mais Schützlinge brachten es nur auf drei. Daher ging Jena mit einer Vier-Punkte-Führung in die Pause (42:38).

Foulquote bleibt hoch

Beide Mannschaften kämpften weiter verbissen um den Sieg. Die Intensität spiegelte sich einer hohen Foulquote wider. Endlich gelang es auch dem Tabellenletzten, sich mehr Punkte an der Linie zu verdienen. Auch in der Verteidigung wurde jetzt intensiver zugepackt. Der Lohn war die 63:58-Führung nach 30 Minuten.

Warren macht den Deckel drauf

Die Fans in der Stadthalle standen jetzt wie ein Mann hinter ihrem Team. Bei beiden Mannschaften wackelte jetzt die Wurfhand. Punkte gab es fast nur noch an der Freiwurflinie. 1:40 vor Schluss traf Fabian Bleck zum 74:71 für die Eisbären. Endgültig den Deckel drauf in einer dramatischer Schlussphase machte Spielmacher Chris Warren mit zwei verwandelten Freiwürfen zum 76:74.

Dietmar Rose

Dietmar Rose

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Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.