Abstiegskampf: Eisbären Bremerhaven setzen Hoffnungen jetzt in Heimspiele

Alles noch drin: Trotz der bitteren Pleite zuletzt im Abstiegskrimi gegen die BG Göttingen haben die Eisbären Bremerhaven noch alle Chancen auf den Verbleib in der Basketball-Bundesliga. Ihre Hoffnungen setzen sie jetzt in die ausstehenden Heimspiele. Und da könnte tatsächlich was gehen.

Am Freitag gegen Frankfurt

Fünf Spiele kommen für den Tabellen-16. noch – und dreimal hat man dabei Heimrecht. Am kommenden Freitag (13. April) haben die Eisbären zunächst den Tabellen-7. Frankfurt Skyliners zu Gast (19 Uhr). Weitere Heimgegner sind am 20. April der Liga-10. ratiopharm Ulm und am 1. Mai zum Saisonabschluss den aktuellen Elften Gießen 46ers. Alles Teams, die durchaus schlagbar sind.

Trainer sieht gute Chancen

Eisbären-Coach Arne Woltmann sagt: „Alle Gegner, die wir zuhause haben, sind auswärts nicht besonders toll. Ulm hat acht Niederlagen auswärts, Frankfurt auch, und Gießen sieben. Unsere Chancen stehen da nicht so schlecht.“ Ein oder sogar zwei Siege wären sicher Gold wert.

Knapper Vorsprung vor Verfolger

Noch beträgt der Vorsprung der Bremerhavener auf Verfolger Rockets Erfurt genau einen Sieg. Doch die Thüringer, die als Tabellen-17. auf einem Abstiegsplatz stehen, spielen auch noch gegen den Letzten Tübingen, sollten selbst also mindestens einen Sieg holen.

Auswärts klarer Außenseiter

Dass die Bremerhavener sich mit Blick auf die letzten fünf Spiele auf ihre Heimauftritte fokussieren, überrascht übrigens nicht. Denn die zwei Auswärtsaufgaben, die noch warten, klingen brutal schwer: Am 22. April müssen sie beim Tabellen-5. Bayreuth antreten, am 29. April dann bei Spitzenreiter Bayern München.

Christian Heinig

Christian Heinig

zeige alle Beiträge

Christian Heinig, Jahrgang 1982, stammt gebürtig aus Berlin. Seit 2017 ist er Sportredakteur der NORDSEE-ZEITUNG. Seine Spezialgebiete sind Basketball, Fußball und US-Sport.