Eisbären bringen Bamberg an den Rand einer Niederlage

Die Eisbären Bremerhaven haben die Überraschung verpasst. Das Team von Trainer Arne Woltmann unterlag in der Basketball-Bundesliga vor 2324 Zuschauern Brose Bamberg mit 88:93 (37:42). Trotz Heimniederlage präsentierten sich die Eisbären von ihrer guten Seite.

Beiden Mannschaften fehlen Spieler

Beide Mannschaften hatten mit Ausfällen zu kämpfen. Bamberg musste neben Patrick Heckmann auch auf Maurice Stuckey verzichten. Bei den Gastgebern fehlte der erkrankte Antony Canty. Das bekam Spielmacher Chris Warren zu spüren. Verschnaufpausen waren für ihn kaum drin.

Eisbären finden gut ins Spiel

Das Woltmann-Team fand gut ins Spiel. In der Offensive wurden einige wichtige Würfe getroffen. Bamberg hatte dagegen fünf Ballverluste. So stand es nach zehn Minuten 19:16 für die Gastgeber.

Bamberg kommt zu einem 12:0-Lauf

Das Bild änderte sich im zweiten Viertel. Nach der 26:20-Führung leisteten sich die Eisbären eine mehrminütige Schwächephase. Bamberg nutze das zu einem 12:0-Lauf. Zur Halbzeit führte der Ex-Meister mit 42:37 in der Stadthalle.

Rubit dreht bei den Oberfranken auf

Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Gastgeber nicht abschütteln. Der Rückstand blieb im überschaubaren, einstelligen Bereich. Bei Bamberg lief jetzt viel über Augustine Rubit. Der Power Forward brachte es im dritten Viertel auf 11 Punkte.

In Bremen gegen die Bayern

Der Glaube an die Überraschung blieb auch im letzten Viertel wach. Dreieinhalb Minuten vor Schluss betrug der Rückstand nur drei Punkte (76:79). Mit vier Punkten in Folge brachte Ex-NBA-Profi Elias Harris die Oberfranken auf die Siegstraße. Am kommenden Sonntag haben die Eisbären das nächste Topteam zu Gast. In der ÖVB-Arena in Bremen geht es gegen den deutschen Meister Bayern München (15 Uhr).

Dietmar Rose

Dietmar Rose

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Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.