Eisbären geht in Oldenburg die Puste aus

Die Eisbären Bremerhaven haben im Nordderby der Basketball-Bundesliga bei den EWE Baskets Oldenburg trotz guter erster Hälfte einen möglichen Sieg verspielt. Bis zu Beginn des Schlussviertels hielt die Mannschaft von Headcoach Arne Woltmann die Partie offen, brach dann aber ein. 73:85 hieß es am Ende. Bester Werfer der Seestädter war Spielmacher Jordan Hulls mit 19 Punkten.

Eisbären müssen ohne Baptiste auskommen

Wie schon bei der 85:99-Heimniederlage gegen Alba Berlin mussten die „Woltmänner“ auf Carl Baptiste verzichten. Der Power Forward stand zwar im Kader, konnte aber wegen seiner Fußverletzung nicht mitwirken. Für den Tabellensechzehnten war das Fehlen Baptistes ein großes Manko.

Ivan Elliott ist zu Beginn heiß

Dennoch verkauften sich die Gäste in der mit 6000 Zuschauern gefüllten EWE-Arena ordentlich. Vor allem Ivan Elliott war zu Beginn gut aufgelegt. Der Power Forward legte im ersten Viertel acht Punkte auf. Als die Oldenburger einen 14:1-Lauf zum 29:18 starten, schien das Nordderby seinen erwarteten Lauf zu nehmen. Doch die Seedtadt-Korbjäger kämpften sich zurück. Zur Halbzeit lagen sie nur knapp hinten (43:44).

Einbruch im Schlussviertel

Die Oldenburger steigerten nach dem Seitenwechsel die Intensität. Auch Routinier Rickey Paulding hatte jetzt einige starke Szenen. Der Vizemeister lag zwischenzeitlich wieder mit 13 Punkten in Führung (67:54). Die Eisbären kamen zwar noch einmal nah ran. Per Korbleger verkürzte Tre Bussey auf drei Zähler (69:72), doch im Anschluss warfen die Seestäder nur noch Fahrkarten. Oldenburg zog durch eine 11:0-Serie davon. Damit war das Spiel gelaufen.

Dietmar Rose

Dietmar Rose

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Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.