Eisbären kassieren deftige Pleite in Bayreuth

Diese Auswärtsfahrt hätten sich die Eisbären Bremerhaven sparen können. Bei medi Bayreuth kam der Basketball-Bundesligist am Samstagabend mit 85:113 unter die Räder und präsentierte sich vor allem defensiv äußerst schwach.

Neuzugang gibt Debüt

Sein Debüt feierte auf Eisbären-Seite Neuzugang Gilbert Brown. Viele Akzente konnte der 31-jährige Small Forward allerdings nicht setzen. In 16 Minuten kam er auf 5 Punkte und 5 Rebounds. Beste Werfer der Eisbären waren Elston Turner (22 Punkte) und Keith Benson (21).

Probleme in der Defense

Gegen die Oberfranken hatten die Bremerhavener von Beginn an Probleme in der Verteidigung. Immer wieder taten sich in der Eisbären-Defense zum Teil große Lücken auf, die Bayreuth frühzeitig ausnutzte (14:4).

Bayreuth mit wahnwitziger Dreierquote

Zudem trafen die Gastgeber von der Dreierlinie wie sie wollten. Allein in der ersten Halbzeit verwandelte Bayreuth elf seiner 17 Distanzwürfe (65 Prozent Trefferquote). Die Folge: Ein 18-Punkte-Rückstand zur Halbzeit für die Mannschaft von Headcoach Arne Woltmann (41:59).

Aufbäumen bleibt aus

In der zweiten Halbzeit blieb ein echtes Aufbäumen der Eisbären dann aus. Der Rückstand wuchs stattdessen noch auf fast 30 Zähler an. Das Fazit der Partie:  Die Eisbären müssen sich defensiv deutlich steigern, sonst wird man es auch im Derby am kommenden Freitag, 23. November, bei Rasta Vechta (20.30 Uhr) schwer haben.

Christian Heinig

Christian Heinig

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Christian Heinig, Jahrgang 1982, stammt gebürtig aus Berlin. Seit 2017 ist er Sportredakteur der NORDSEE-ZEITUNG. Seine Spezialgebiete sind Basketball, Fußball und US-Sport.