Eisbären kassieren in Bamberg 100 Punkte

Die Eisbären Bremerhaven haben den Schwung aus dem Heimsieg gegen Science City Jena nicht für eine Überraschung nutzen können. Im „Montagsspiel“ der Basketball-Bundesliga beim Tabellenvierten Brose Bamberg kassierten sie eine klare 74:100-Niederlage. Bester Werfer war Keith Benson mit 20 Punkten.

„Zu wenig Energie“

Kämpferisch war der Auftritt des Tabellenletzten in der „Freak City“  nur streckenweise in Ordnung. Das Team von Neu-Trainer Michael Mai hatte mit dem offensivstarken Pokalsieger vor allem defensiv arge Probleme. Bereits nach dem ersten Viertel lagen die Seestädter zweistellig zurück (16:28). „Wir haben mit zu wenig Energie gespielt – von Anfang an. Unsere Verteidigung war eine Katastrophe heute“, sagte Mai nach der Partie bei „Telekom Sport“.

Schwache Dreierquote

Ein weiteres Problem bei Eisbären neben der Verteidigung war die schwache Ausbeute aus der Distanz. In der ersten Hälfte traf man von neun Dreierversuchen nur einen einzigen (11 Prozent). Bamberg dagegen versenkte fast schon traumhafte 9 seiner 15 Dreierversuche (60 Prozent). So war das Spiel schon zur Halbzeit vorentschieden (34:56).

Benson leistet Widerstand

Nach der Pause wuchs der Rückstand der Eisbären weiter an. Die größte Gegenwehr leistete noch Center Keith Benson, der nicht nur defensiv ackerte, sondern auch offensiv aggressiv auftrat und sogar zwei Dreier traf. Andere Leistungsträger dagegen blieben in Bamberg unter ihren Möglichkeiten, wie zum Beispiel Chris Warren. Der US-Spielmacher kam nur auf zwei Zähler.

Abstiegskracher in Crailsheim

Groß beschäftigen können sich die Eisbären mit der Niederlagen in Bamberg im Nachgang aber nicht, denn schon am Mittwoch wartet für sie der Abstiegskracher bei den Merlins Crailsheim (18.30 Uhr/Sport1). Und ein Sieg dort ist für den Kampf um den Klassenerhalt überlebenswichtig.

Christian Heinig

Christian Heinig

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Christian Heinig, Jahrgang 1982, stammt gebürtig aus Berlin. Seit 2017 ist er Sportredakteur der NORDSEE-ZEITUNG. Seine Spezialgebiete sind Basketball, Fußball und US-Sport.