Eisbären kommen mit einer Heimniederlage aus der Pause

Die Eisbären Bremerhaven sind mit einer Niederlage ins letzte Saisondrittel der Basketball-Bundesliga gestartet. Das Team von Trainer Arne Woltmann unterlag vor 2040 Zuschauern in der Stadthalle den Telekom Baskets Bonn mit 73:89. Es war das erste Spiel nach der zweiwöchigen Pokal- und Länderspielpause.

Groselle ist in den ersten Minuten kaum zu stoppen

Die Gastgeber legten ein schwungvolles erstes Viertel hin. Vor allem Geoffrey Groselle war gut aufgelegt. Der Center wies seinen Bonner Kollegen Julian Gamble in die Schranken. Mit elf Punkten war Groselle der überragende Akteur der ersten Minuten. Seine Leistung war die Grundlage für die 28:24-Führung nach zehn Minuten.

Eisbären verlieren ihren Rhythmus

Im zweiten Viertel lief es deutlich schlechter für die Seestadt-Korbjäger. Sie verloren ihren Rhythmus in der Offensive. Die Fehlwürfe häuften sich, ebenso die Ballverluste. Bonn nutzte diese Schwächephase. Zur Halbzeit lagen die Gäste mit zehn Punkten vorne (48:38).

Bonn setzt sich auf 18 Punkte ab

Das Hinspiel hatte das Woltmann-Team mit 86:75 für sich entscheiden können. Es war früh klar, dass es mit einer Wiederholung nicht klappen würde. Bonn zog nach der Halbzeit auf bis zu 18 Punkte davon (56:38, 23. Minute). Die Eisbären wirkten kraftlos. Vermutlich waren das die Nachwirkungen der Grippewelle, die fast das komplette Team erfasst hatte.

Playoff-Kandidat ist eine Nummer zu groß

Der Bonner Sieg geriet nicht mehr in Gefahr. Der Playoff-Kandidat war für die Bremerhavener an diesem Abend eine Nummer zu groß. Am Sonntag, 11. März, steht das nächste Heimspiel gegen Alba Berlin an (15 Uhr, Stadthalle).

Dietmar Rose

Dietmar Rose

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Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.