Michael Mai verliert mit den Eisbären bei seinem Trainerdebüt

Auch mit Michael Mai gehen die Eisbären Bremerhaven als Verlierer vom Parkett. Das Schlusslicht der Basketball-Bundesliga unterlag beim Debüt des neuen Trainers mit 80:91 (37:55) beim deutschen Meister Bayern München. Es war die 16. Niederlage in Folge. Kämpferisch war der Auftritt der Eisbären aber in Ordnung.

Mai muss früh zwei Auszeiten nehmen

Mai hatte von seinen Spielern gefordert, mit mehr Stolz zu spielen als beim peinlichen 75:108 bei den Telekom Baskets Bonn. Doch davon konnte zu Beginn keine Rede sein. Die Bayern konnten machen, was sie wollten. Beim Stand von 9:2 für den Meister nahm Mai seine erste Auszeit als Eisbären-Headcoach. Kurz darauf folgte die zweite. Da lag der Tabellenletzte schon mit 2:17 zurück (5. Minute).

Eisbären starten einen 13:0-Lauf

Ab dem zweiten Viertel wurde es dann etwas besser aus Sicht der Gäste. Die konnten viertelübergreifend sogar einen 13:0-Lauf starten. Das änderte aber nichts daran, dass die Bayern alles im Griff hatten. Das Euroleague-Team konnte es sich sogar leisten, Nationalspieler Danilo Barthel zu schonen. Zur Halbzeit war das Spiel beim Stand von 55:37 bereits entschieden.

Die Bayern tun nur das Nötigste

Die Münchener, die am Freitagabend in Podgorica gewonnen hatten, taten nur das Nötigste. Das reichte gegen Bremerhaven auch völlig. Immerhin traten die Eisbären deutlich engagierter als beim Bonn-Debakel auf. Darauf muss das Schlusslicht im nächsten Heimspiel aufbauen. Am kommenden Sonnabend ist Science City Jena in der Stadthalle zu Gast (20.30 Uhr).

Dietmar Rose

Dietmar Rose

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Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.