Großer Kampf der Eisbären im Nordderby wird nicht belohnt

Die Eisbären Bremerhaven haben alles gegeben, doch es hat wieder nicht gereicht. Im Nordderby der Basketball-Bundesliga kassierten sie gegen die EWE Baskets Oldenburg eine 80:90 (41:40)-Heimniederlage. Trainer Arne Woltmann sah bei seinem Heimdebüt eine deutliche Leistungssteigerung in der mit 4050 Zuschauern ausverkauften Stadthalle. 

Kulisse wirkt inspirierend auf die Eisbären

Die Eisbären waren gegenüber der 68:90-Pleite bei Science City Jena nicht wiederzuerkennen. Inspiriert von der prächtigen Kulisse überzeugten sie durch enormen Kampfgeist. Da wurde kein Ball verloren gegeben und engagiert verteidigt. Dazu gab es einige schöne Spielzüge zu sehen. Spielmacher Jordan Hulls hatte schon zur Halbzeit fünf Assists auf dem Konto.

Woltmann macht sein Team immer wieder heiß

Da neben Hulls auch Johnny Berhanemeskel, Geoffrey Groselle und Michael Kessens gut aufgelegt waren, gingen die Gastgeber mit einer 41:40-Führung in die Halbzeitpause. Woltmann, der seine Spieler immer wieder heißmachte, konnte zufrieden sein. Bei Oldenburg setzte Center Rasid Mahalbasic die Glanzlichter.

Oldenburg setzt sich erstmals etwas ab

Im dritten Viertel konnten sich die Oldenburger erstmals etwas absetzen. Ein unsportliches Foul von Tre Bussey warf die Eisbären in dieser Phase zurück. Nach einem Dreier von Frantz Massenat hatten die Gäste mit acht Punkten die Nase vorne (57:49, 26.).  Nach 30 Minuten stand es 67:61 für die Baskets.

Paulding ist nicht mehr zu stoppen

Für das Woltmann-Team kam es noch schlimmer. Die Oldenburger zogen durch einen 7:0-Lauf auf 74:61 davon (32.). Die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic spielte jetzt ihre ganze Routine aus. Vor allem Rickey Paulding war jetzt nicht mehr zu stoppen. Die Seestadt-Korbjäger steckten zwar nie auf, die Wende gelang ihnen aber nicht mehr.

Dietmar Rose

Dietmar Rose

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Dietmar Rose ist Sportredakteur bei der Nordsee-Zeitung mit den Schwerpunkten Fußball, Basketball und Tennis. Der gebürtige Münsteraner kam 1997 nach seinem Studium nach Bremerhaven.