Kris Jenkins verlässt die Eisbären auf eigenen Wunsch

Eigentlich wollte Kris Jenkins bei den Eisbären Bremerhaven seiner bislang schleppenden Profi-Karriere neuen Schwung verleihen – jetzt ist er gar nicht mehr dabei. Die Wege beider haben sich getrennt, wie der Basketball-Bundesligist im Anschluss an den Auswärtssieg bei Science City Jena mitteilte.

Zu wenig Spielzeit

Die Trennung erfolgte laut Vereinsangaben auf Bitten von Jenkins. „Er wollte deutlich mehr spielen, aber seine Fitness hat das nicht zugelassen – dementsprechend gab es unterschiedliche Meinungen“, sagt Headcoach Arne Woltmann gegenüber nord24.

Zehn Minuten im Schnitt

Jenkins, der auch bei anderen Clubs schon Probleme wegen der Fitness hatte, stand bei seinen fünf BBL-Einsätzen für die Eisbären im Schnitt knapp zehn Minuten auf dem Parkett. Dabei kam der 24-jährige College-Meister von 2016 auf 3,8 Punkte und 1,2 Rebounds.

Nachfolger bereits an der Angel

Nach der Trennung von Jenkins haben die Eisbären derzeit nur neun Profis im Kader, ein Nachfolger soll aber bald kommen. „Wir haben mehrere Namen auf dem Zettel“, betont Coach Woltmann. Nicht ausgeschlossen ist deshalb, dass die Eisbären noch vor dem nächsten Spiel am kommenden Freitag gegen den MBC (20.30 Uhr, Stadthalle) einen Neuzugang präsentieren werden.

Christian Heinig

Christian Heinig

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Christian Heinig, Jahrgang 1982, stammt gebürtig aus Berlin. Seit 2017 ist er Sportredakteur der NORDSEE-ZEITUNG. Seine Spezialgebiete sind Basketball, Fußball und US-Sport.