Nach Kaderkritik: Eisbären-Chef Wolfgang Grube kritisiert Ex-Coach Woltmann

Die Kritik von Ex-Trainer Arne Woltmann an der Kaderzusammenstellung der Eisbären Bremerhaven ist beim Basketball-Bundesligisten auf Unverständnis gestoßen. Vor dem Nordderby heute gegen die Baskets Oldenburg in Bremen (18 Uhr, ÖVB-Arena) hat sich der geschäftsführende Gesellschafter, Wolfgang Grube, auf Nachfrage der NORDSEE-ZEITUNG geäußert – und kritisiert Woltmann.

Über jede Spielerverpflichtung „ausgetauscht“

Schon die Überschrift des Interviews im Fachmagazin BIG mit dem Titel „Ich wurde oft nur informiert, wen wir verpflichtet haben“, sei laut Grube „schlicht und einfach unwahr“. „Jeder interessante Spieler wurde in diversen Meetings in Las Vegas und Daytona Beach mit unseren amerikanischen Partnern und A. W. durchgesprochen. Er wurde also nicht vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern es wurde sich über jede Verpflichtung im Vorhinein ausgetauscht“, so Grube.

Bessere Kenntnis von der BBL?

Im Interview hatte Woltmann zudem betont, die BBL gut zu kennen und zu wissen, worauf es ankomme, um erfolgreich sein zu können. Auch an diesen Aussagen stößt sich Grube: „Dann dürften ihm allerdings solche nicht bundesligatauglichen Verpflichtungen wie Tre Bussey und Paulius Sorokas nicht passieren“, konterte der Eisbären-Boss.

Christian Heinig

Christian Heinig

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Christian Heinig, Jahrgang 1982, stammt gebürtig aus Berlin. Seit 2017 ist er Sportredakteur der NORDSEE-ZEITUNG. Seine Spezialgebiete sind Basketball, Fußball und US-Sport.