Weiter in der 2. Liga? Eisbären stehen vor wichtigem Treffen mit der Stadt

Der bittere Abstieg aus der BBL ist Gewissheit – nun stellen sich viele Fans der Eisbären Bremerhaven die Frage: Wie geht es weiter? Startet der Club in der 2. Liga (ProA) einen Neuanfang – oder droht das Aus? Bereits am Dienstag könnte dazu eine Vorentscheidung fallen.

Grube trifft Bürgermeister

Dann treffen sich die Club-Verantwortlichen mit Vertretern der Stadt. Mit dabei sind der geschäftsführende Eisbären-Gesellschafter Wolfgang Grube sowie der Bremerhavener Bürgermeister Torsten Neuhoff (CDU). Ebenfalls mit am Tisch sitzen werden nach Auskunft von Stadtsprecher Volker Heigenmooser das Referat für Wirtschaft, die Tourismusgesellschaft  „Erlebnis Bremerhaven“ und Vertreter der Stadthalle.

Bleibt es bei 450.000 Euro an Unterstützung?

Drängende Themen gibt es einige, nicht zuletzt finanzieller Natur. Im Moment fließen im Rahmen der Leistungsvereinbarung, die zwischen Club und Erlebnis Bremerhaven besteht, 450.000 Euro pro Saison. Trotz des Abstiegs dürfte der Proficlub darauf hoffen, weiter umfangreich unterstützt zu werden.

Altschulden sind ein Problem

Ein weiteres Thema betrifft die Altschulden in Höhe von 800.000 Euro, die für den Club problematisch sind. Laut Grube waren sie der Grund dafür, dass man jüngst keine Lizenz erhalten hatte.

Christian Heinig

Christian Heinig

zeige alle Beiträge

Christian Heinig, Jahrgang 1982, stammt gebürtig aus Berlin. Seit 2017 ist er Sportredakteur der NORDSEE-ZEITUNG. Seine Spezialgebiete sind Basketball, Fußball und US-Sport.