Tatort Münster: Warum ihr die Jubiläumsfolge mit Boerne und Thiel sehen müsst

Prof. Boerne und Kommissar Thiel aus Münster sind die mit Abstand der beliebtesten Tatort-Ermittler in Deutschland. Am Sonntag lösen sie ihren 30. Fall. Warum sich der Tatort lohnt, haben wir für euch im Überblick: 

Darum geht’s

Ausgerechnet die Frau eines Forschers vom Medizinischen Institut der Uni – an den Rollstuhl gefesselt durch die unheilbare Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) – wird tot und übel zugerichtet in ihrer Wohnung gefunden, das Gesicht weggeschossen mit einer Pumpgun. Von der Waffe fehlt jede Spur. Genauso wie vom Ehemann, dem erfolglosen Universitäts-Professor Harald Götz (Peter Jordan). In all seiner Unscheinbarkeit hat er, was ein potenzieller Psychopathen-Mörder braucht: Keiner kennt ihn, keiner würdigt seine Arbeit. Er hat jahrelang versucht, im Labor ein Mittel gegen die Krankheit seiner Frau zu finden. Und dann trachtet ein Mann Boerne ernsthaft nach dem Leben, der Professor gerät in höchste Lebensgefahr.

Wie sind Boerne und Thiel aufgelegt?

Wie immer. Und das ist als Kompliment gemeint: Die Dialoge sind witzig wie eh und je und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Geboten wird ein Rennen gegen die Zeit, ein Ringen mit einem Verrückten. Da wirkt der wohldosierte Wortwitz und schwarze Humor der Münsteraner „Tatort“-Protagnonisten auflockernd und nie fehl am Platz.

Lohnt sich der Tatort?

Auf jeden Fall! Der 30. Fall von Boerne und Thiel ist der womöglich bislang beste der beiden Tatort-Ermittler aus Münster, die erneut zeigen, dass sie den Spagat zwischen Humor und Spannung brillant beherrschen.