Pinguins verlieren auch gegen Mannheim im Penaltyschießen

Zweite Niederlage nach Penaltyschießen für die Fischtown Pinguins an diesem Wochenende. Am vierten Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga vor 4090 Zuschauern in der Bremerhavener Eisarena dem Meister Adler Mannheim mit 4:5 n.P.

Sykora steht wieder im Kader

Am Freitag hatten die Pinguins in Straubing die erste Saisonniederlage kassiert. In der Aufstellung gab es gegenüber dieser Partie eine Veränderung. Tomas Sykora rückte wieder für Fedor Kolupajlo in die Mannschaft. Bei Mannheim musste unter anderem Ex-Pinguin Cody Lampl verletzungsbedingt passen.

2:0-Führung durch Fortunus und McMillan

Mannheim machte zu Beginn viel Druck, aber die Treffer machten die Pinguins. Das erste Überzahlspiel nutzte Max Fortunus zum 1:0 (10.), im zweiten Powerplay nutze Carson McMillan einen Abpraller nach Schuss von Alex Friesen zum 2:0 (15.). Glück hatten die Pinguins bei einem Pfostenschuss von Borna Rendulic.

McMillan erhöht auf 3:0

Mannheim versuchte, mit viel Druck den Anschlusstreffer zu erzwingen, doch die Pinguins verteidigten verbissen. Und gingen sogar 3:0 (39.) in Führung, als Carson McMillan nach einem abgewehrten Schuss von Patch Alber zur Stelle war. Nur fünf Sekunden später allerdings gelang Mark Katic das 1:3 für die Adler. Pech hatten die Pinguins noch bei einem Pfostenschuss von Ross Mauermann.

Mannheim kämpft sich heran

Das Schlussdrittel begann wild. In der 41. Minute traf Andrew Desjardins zum 2:3 für Mannheim. Eine halbe Minute später gelang Cory Quirk das 4:2 für die Pinguins. Doch die Zwei-Tore-Führung war keine Minute später erneut dahin, als David Wolf zum 3:4 (43.) traf.

Desjardins schießt das Siegtor für Mannheim

Bei einem Powerplay in den letzten 76 Sekunden nahm Mannheim zusätlich den Torhüter raus und glich bei 6 gegen 4 durch Tommi Huhtala zum 4:4 (60.) aus. Somit ging es in die Verlängerung. Die blieb torlos, also musste wie schon am Freitag das Penaltyschießen entscheiden. Tim Stützle traf für die Mannheimer, Justin Feser für die Pinguins. Schließlich erzielte Andrew Desjardins das Siegtor für die Adler.

Eine Analyse der Partie mit Stimmen von Spielern und Trainer Thomas Popiesch lest Ihr am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG.