Sorgen die Fischtown Pinguins für eine verspätete Bescherung?

Am zweiten Weihnachtstag (Dienstag, 26. Dezember) gibt es für die Fischtown Pinguins die Gelegenheit, für eine verspätete Bescherung zu sorgen. Um 16.30 Uhr muss die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch dann bei den Eisbären Berlin antreten.

Ursprünglich wollten die Pinguins ihre Fans schon am Freitag mit drei Punkten unterm Weihnachtsbaum in die Festtage schicken. Doch daraus wurde nichts. Am Ende gab es die Rute vom ERC Ingolstadt, der sich mit einem 5:1-Sieg im Gepäck auf die Rückreise in die Donaustadt machen konnte. „Die letzten fünf Minuten im ersten Drittel waren schon richtungsweisend. Da hatten wir zu leichte Scheibenverluste und sind nicht mehr so konsequent gelaufen“, bilanziert Trainer Popiesch.

Gegen Ingolstadt am Ende wie gelähmt

Im zweiten Drittel waren die Pinguins dann nicht mehr so druckvoll. Die Schlüsselszene des Spiels sahen die Zuschauer dann in der 31. Minute. Die Pinguins agierten in Überzahl, doch anstatt in Führung zu gehen, ließen sie einen Gegentreffer zu. Danach schienen die Pinguins wie gelähmt, der Druck aufs Gästetor war komplett dahin. Ingolstadt hatte danach die Souveränität, das Spiel in aller Ruhe und mit weiteren Treffen erfolgreich ins Ziel zu bringen.

Weihnachtswunsch der Fans: die Fischtown Pinguins in den Playoffs

„Ich weiß auch nicht, warum wir nicht mehr reingekommen sind. Aber zu einer Schlussoffensive hat es hinten raus nicht gereicht“, zeigte sich Popiesch ratlos und hofft nun darauf, dass die Pinguins am Dienstag ihre Power wiederfinden. Immerhin gilt es auch, einen Weihnachtswunsch der Fans zu erfüllen: Diese wollen nächstes Jahr die Pinguins in den Playoffs sehen.

Marcus Kretzner

Marcus Kretzner

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Hat 1992 bei der NORDSEE-ZEITUNG seine Ausbildung zum Schriftsetzer begonnen und ist bis heute an Bord der NZ – nach Abschluss eines Volontariats mittlerweile als Redakteur und Producer.