Polizistin gewinnt Pi-Wettbewerb mit 9833 Stellen 

Eine auswendig gelernte Zahlenfolge mit 9833 Stellen hat die Polizistin Susanne Hippauf bei einem Pi-Wettbewerb gewinnen lassen. „Danach hat sie eine falsche Zahl eingegeben“, sagte Organisator Jan van Koningsveld nach der Siegerehrung. Bei dem Wettbewerb in Emden ging es darum, möglichst viele Nachkommastellen der Kreiszahl Pi aufzuzählen.

Fünf Stunden Zahlen aufgeschrieben

Die 37 Jahre alte Oberkommissarin am Polizeipräsidium Frankfurt am Main hatte im vergangenen Jahr sogar den deutschen Rekord errungen. Dafür hatte sie fünfeinhalb Stunden lang genau 11 104 Nachkommastellen der mit 3,14 beginnenden Zahl aufgeschrieben. Nur wenige Monate später übertraf sie jedoch ein Konkurrent mit mehr als 15 000 Stellen.

Ziffern mit Merkel und Trump verknüpft

„Ich bin sehr zufrieden mit fast 10 000 Stellen“, sagte die Gewinnerin. Jetzt wolle sie an den Deutschen Gedächtnismeisterschaften im Juli in Tuttlingen teilnehmen.  Seit Januar hatte sich Hippauf vorbereitet. Sie verknüpft dabei die Ziffern mit Orten und Personen, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, US-Präsident Donald Trump sowie Fußballspieler und ihre Großmutter.  Nach wie vor sei Hippauf weltweit die beste Frau im Pi-Memorieren, bestätigte van Koningsveld. Ein Mann aus Indien halte den offiziellen Weltrekord mit mehr als 70 000 Nachkommastellen.