Zwei tote Deutsche bei Busunglück in Spanien

Bei dem schweren Busunglück im Norden Spaniens mit insgesamt 13 Todesopfern sind nach Angaben der katalanischen Regionalregierung auch zwei deutsche Studentinnen ums Leben gekommen. Das sagte der katalanische Innenminister Jordi Jané dem Hörfunksender Catalunya Ràdio.

Auswärtiges Amt bestätigt Nachricht noch nicht

Von deutscher Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es jedoch: „Nach allen uns bisher vorliegenden Informationen können wir nicht ausschließen, dass unter den Todesopfern auch deutsche Staatsangehörige sind.“

Die meisten Todesopfer aus Italien

Bei dem Unglück wurden auch zwei Deutsche verletzt. Sie befinden sich jedoch außer Lebensgefahr. Die meisten Todesopfer – insgesamt sieben – stammen nach Worten von Minister Jané aus Italien. Außerdem starben bei dem Unglück zwischen Valencia und Barcelona seinen Angaben zufolge eine Rumänin, eine Französin, eine Österreicherin und eine Usbekin. Der Bus war am frühen Sonntagmorgen auf der Autobahn auf die Gegenfahrbahn geraten, mit einem anderen Fahrzeug zusammengeprallt und umgestürzt. Dutzende Insassen wurden verletzt.

Fahrer wird heute vernommen

Unterdessen wird der spanische Busfahrer vernommen. Nach Angaben des katalanischen Innenministers besteht der Verdacht, dass der Fahrer den unfall verursacht  haben könnte. Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass der Busfahrer am Steuer eingeschlafen sein könnte.

 

Lili Maffiotte

Lili Maffiotte

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Lili Maffiotte, Spanierin mit kompliziertem Namen, aber ohne Spanischkenntnisse, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland. Seit 23 Jahren bei der NORDSEE-ZEITUNG - als gelernte Fotografin von der Bildredaktion über ein Volontariat in die Lokalredaktion mit Zwischenstationen in der Sportredaktion. Seit Oktober 2015 in der Online-Redaktion für die Social-Media-Kanäle zuständig.