David Kross spielt Bert Trautmann: Leben der Torwartlegende im Kino

Ein unvergleichliches Stück Fußball-Geschichte flimmert bald auf den Kino-Leinwänden. „Er kam als Feind … und wurde ihr Held“, so lautet der Untertitel des Films „Trautmann“. Das Leben des legendären Torhüters Bert Trautmann, der als Kriegsgefangener in England Karriere machte und bis heute bei Manchester City verehrt wird, ist ein sehenswertes Rührstück geworden: Kriegsdrama, Liebesstory, Familienschicksal – und viel guter, alter englischer Fußball.

Spiel mit Genickbruch

Regisseur Marcus H. Rosenmüller hatte den 2013 gestorbenen Trautmann vor zehn Jahren getroffen. „Alle Sachen, die er uns erzählt hat, findet man im Film wieder“, sagte er.  Im Finale des FA Cups 1956 rettete der frühere deutsche Fallschirmjäger seiner Mannschaft den Sieg im Endspiel gegen Birmingham City  – die letzte Viertelstunde spielte er mit gebrochenem Genick. Die Diagnose wurde Tage nach Abpfiff festgestellt.

Ab 14. März in deutschen Kinos

Im gleichen Jahr wurde der gebürtige Bremer zu „Englands Fußballer des Jahres“ gewählt. Deutschland-Premiere des Films ist am 4. März in München, vom 14. März an kommt er ins Kino. In England wird er erstmals gezeigt am 21. März – in Anwesenheit des aktuellen Teams und englischen Meisters von Manchester City.