Nach Autounfall: 48-jähriger Cuxhavener wegen fahrlässiger Tötung angeklagt

Bei einem Unfall auf der A 27 ist ein 20-jähriger Bremerhavener am 16. August 2015 tödlich verunglückt. Sein Freund hat den Unfall verletzt überlebt. Seit Dienstag muss sich ein 48-Jähriger aus Cuxhaven wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung vor dem Amtsgericht Geestland verantworten. Er soll den Unfall verursacht haben, da er während der Fahrt das Handy benutzt habe, lautet die Anklage.

Mit dem Jaguar gegen den Golf gefahren

Der Angeklagte war damals mit seinem Jaguar mit dem roten Golf des Opfers und seines Freundes kollidiert. Der VW stand nach einem Defekt auf dem Standstreifen der A 27 hinter der Autobahnabfahrt Debstedt, die beiden jungen Männer beugten sich gerade über die Motorhaube.

Während der Autofahrt WhatsApp benutzt

Der 48-Jährige habe während der Fahrt unmittelbar vor dem folgenschweren Unfall sein Handy, konkret den Nachrichtendienst WhatsApp, benutzt, argumentierte die Staatsanwältin zum Prozessauftakt. Der 48-Jährige verneint dies. Er habe lediglich während einer Zigarettenpause auf einem Parkplatz kurz vor dem Unfall seiner Frau eine Nachricht geschrieben, aber nicht während der Fahrt.  Der Prozess wird am 27. April fortgesetzt. (mcw)