Architektenwettstreit: So könnte der Alte Fischereihafen in Cuxhaven bald aussehen

Wie soll der Alte Fischereihafen in Cuxhaven in Zukunft aussehen? Mit dieser Frage gingen drei Architekturbüros in den Wettbewerb. Am Montag wurden zwei Sieger gekürt.

Zwei Sieger im Wettbewerb

Der Alte Fischereihafen im Herzen der Stadt Cuxhaven soll zum touristischen Aushängeschild werden. 100 Millionen Euro will der Cuxhavener Unternehmer Norbert Plambeck in den kommenden Jahren dort investieren. Am Montag bestimmte eine Jury die Gewinner eines Architektenwettbewerbs, an dem sich drei Büros beteiligt hatten. Am Ende gab es dann zwei Sieger.

Nach ihren Entwürfen erstellten die Architekten Krause Bohne aus Aachen diese Animation vom neu gestalteten Quartier Alter Fischereihafen. Im Hintergrund der Hotel- und Büroturm am Eingang zum Hafen.
Nach ihren Entwürfen erstellten die Architekten Krause Bohne aus Aachen diese Animation vom neu gestalteten Quartier Alter Fischereihafen. Im Hintergrund der Hotel- und Büroturm am Eingang zum Hafen in Cuxhaven. Animation: Krause Bohne

Erste Neubauten in diesem Jahr?

Ende 2016 hatte Plambeck das Areal vom Land Niedersachen mit der Verpflichtung gekauft, die marode Kaimauer zu sanieren. Wenn alles weiter nach Plan läuft, könnte noch Ende dieses Jahres mit den ersten Neubauten begonnen werden. Die planerischen Weichen für das Gesamtprojekt werden in diesem Jahr gestellt.

Touristik im Alten Fischereihafen

Entscheidend ist dafür der Wettbewerb. Am Ende hatten die Büros Holzer Kobler aus Berlin und die Konkurrenz Krause Bohne aus Aachen die Nase vorn. Holzer Kobler erhielten viel Lob für einen verantwortungsvollen Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz aus der Gründerzeit der Hochseefischerei. Vom Büro Krause Bohne sollen ebenfalls Ideen aufgegriffen werden, die auf eine touristische Nutzung abzielen. (tas)